Ehrungen bei den Imkern!

Traditiongemäß  führte der Imkerverein Friesische Wehde ihr diesjähriges Heringsessen  im Vereinlokal  „Vorburger Hof“ in Neuenburg durch.
Der Vorsitzender Manfred Koehler konnte zu dieser Veranstaltung mehr als 45 Imker begrüßen.
Auf dieser festlichen Vereinsversammlung wurde der Imkerkollege Cord Busch für 15 Jahre Mitgliedschaft im Deutschen Imkerbund mit der Ehrennadel in Bronze ausgezeichnet.
C. Busch war 10 Jahre als Schriftführer für den Verein Tätig. Als Züchter führt er die Unterlagen des Züchterringes Friesische Wehde mehr als 10 Jahre.
Wilhelm Renken erhielt die Ehrung in Gold des DIB.
W. Renken hat sich nicht nur als Imker im Verein ehrenamtlich verdient gemacht.
Er war Kreisvorsitzender vom Kreisverband Friesland Wilhelmshaven. Obmann für Bienenkrankheiten im Kreisverband und Imkerverein. Ist Sachverständiger für Bienenkrankheiten im Kreis und Verein. Als Züchter im Züchterring Friesische Wehde steht er mit seinen Zuchtvölkern an den ersten Plätzen der Zuchtwertschätzung in Deutschland.
Seine ehrenamtlichen Aktivitäten im Verein, Kreisverband und Landesverband der Imker Weser Ems e. V. findet in der Imkerschaft Bundesweit Anerkennung so der Vorsitzende.
Im Verein sind mehr als 70 Imker Aktiv und bewirtschaften mehr als 600 Bienenvölker in der Region. Ein hoher Beitrag für die Natur so Koehler.
Bereits mehr als 10 Damen gehören zum Vereinsleben und bewirtschaften ihre Bienevölker.

Interessierte „Neuimker“ sind jederzeit willkommen. Die Imker, des Imkervereins Friesischen Wehde, sind ab 03.05.2015 wieder Jeden Sonntag von 10.30 Uhr – 11.30 Uhr am Schaustand und Lehrstand in den Schlosswiesen für Besuchen und  Interessierte „ Neuimker“ vor Ort.

30. Januar 2015-2819 Zeitung

von links: M. Köhler, W. Renken, C. Busch

 

Imker setzen sich für

blühende Landschaften ein

Kreisverband mit steigenden Mitgliederzahlen / Aber auch Schäden durch die Varroa-Milbe

Immer mehr Menschen im Landkreis Friesland und in Wilhelmshaven widmen sich dem Hobby der Imkerei. Zur Zeit betreuen hier 160 Imker 914 Bienenvölker - so viele wie noch nie in den vergangenen fünf Jahren. Auf der jüngsten Sitzung des Kreisimkerverbandes Friesland/Wilhelmshaven führte dessen Vorsitzender Manfred Koehler aus Varel diese positive Entwicklung auch auf das Engagement vieler Bienenhalter für die Erhaltung und Schaffung einer insektenfreundlichen Umwelt zurück.

In seinem Rechenschaftsbericht hob der Vorsitzende die Teilnahme von Imkern an der Ausstellung "Schätze der Natur" im vergangenen Jahr in Dangast hervor. Unter Federführung der Unteren Naturschutzbehörde des Landkreises Friesland hatten zahlreiche Vereine und Organisationen erhaltenswerte Naturschätze aus dem Kreisgebiet vorgestellt. An mehreren Tagen verteilten die Imker an die mehr als 10.000 Besucher ihres Infostandes kostenlose Tütchen mit Blumensaat für jeweils 1 m² Bienenweide. Ziel dieser Aktion: Mehr Blühflächen für Bienen und andere Insekten zu schaffen.
Kreisimkerverbands-Vorsitzender Manfred Koehler: "In manchen Gegenden finden die Bienen wegen landwirtschaftlicher Monokulturen und grünen Zierrasen nur noch wenig Nahrung. Eine blühende Wiese bringt dagegen Leben in den Garten. Bienen, Hummeln und andere bestäubende Insekten können dort wieder brummen und summen. Jeder kann durch die Aussaat oder Pflanzung insektenfreundlicher Blumen, Sträuche und Bäume  dazu beitragen."
Auf der Kreisverbandssitzung, die kürzlich in der Gaststätte "Vorberger Hof" in Neuenburg stattfand, wurde Manfred Koehler einstimmig in seinem Amt als Vorsitzender bestätigt. Ebenso einmütig wiedergewählt wurden der Kassenwart Alfred Ehben (Bockhorn), der Kreiswanderwart Hans-Dieter Hohlen (Jever) und Wilhelm Renken (Zetel) als Obmann für Bienengesundheit. Neu gewählt wurden Almuth Garmers als stellvertretende Vorsitzende und Edgar Emken als Pressewart, beide aus der Gemeinde Wangerland.
Sorgenkind der Imker ist nach wie vor die Varroa-Milbe, ein winziger Schädling, der die Brut der Bienen angreift und so zur Dezimierung der Völker beiträgt. Im vorigen Jahr konnte sich dieser Parasit deshalb ungewöhnlich gut vermehren, weil die Bienenköniginnen wegen des frühen Frühjahrs zeitig mit der Produktion von Nachwuchs begannen und bis in den sonnigen Herbst hinein damit fortfuhren. Über viele Monate hinweg fanden die Milben daher immer wieder frische Bienenbrut, über die sie sich hermachen konnten.
Zwar verfügen die Imker über Maßnahmen, mit denen sie sich gegen die Mini-Angreifer wehren können. Dazu gehört das Ausschneiden von Drohnenbrut, die hauptsächlich von den Milben befallen wird. Auch mit biologischen Mitteln wie Ameisen-, Milch- und Oxalsäure werden die Schädlinge bekämpft. Doch wenn die Milben in so großer Zahl wie im vergangenen Jahr über die fleißigen Honigsammler herfallen, bleiben Verluste nicht aus. Schätzungen zufolge könnte ein Drittel aller Bienenvölker den Winter nicht überstanden haben.
Trotzdem sehen die Bienenhalter der Zukunft mit Zuversicht entgegen. Manfred Koehler: "Die steigenden Imker- und Honigbienenzahlen in unserem Verbandsgebiet zeigen, dass wir auf dem richtigen Weg sind."
 

Edgar Emken

Imker statistisch

Im Kreis Friesland und in Wilhelmshaven gibt es vier Imkervereine: den Verein Friesische Wehde mit zurzeit 70 Mitgliedern, den Verein Jeverland (42 Mitglieder), den Imkerverein Varel (11 Mitglieder) und den Imkerverein Wilhelmshaven (37 Mitglieder). Zusammen betreuen diese 160 Imker momentan 914 Bienenvölker.Vor fünf Jahren gehörten dem Kreisimkerverband noch 121 Mitglieder mit insgesamt 891 Bienenvölkern an.

 

NWZ 21.05.2015

Schüler lernen Arbeit mit Bienen

Hobby-Imker Manfred Koehler betreut AG der Pestalozzischule Varel

Derzeit geht es um die Verhinderung von Schwarmbildung. Bis zur Honigernte dauert es noch einige Wochen.

Olaf Ulbrich

Mit Spezialkleidung nähern sich die Schüler der Imker-AG an der Pestalozzischule unter der Leitung von Manfred Köhler (2. von links) den Bienen. Manche Völker sind so friedlich, dass man die Waben auch ohne Schutz anfassen kann.
Bild: Imkerverein

Varel Viele Menschen haben Angst vor ihnen, doch eigentlich sind sie ganz harmlos: die Bienen. Die Insekten mit dem schwarz-gelben Körper und dem Stachel haben die Schüler der Imker-AG an der Pestalozzischule Varel zu ihrem Hobby gemacht. Unter der Anleitung von Manfred Koehler, Vorsitzender des Imkervereins Friesische Wehde lernen sie den richtigen Umgang mit den Bienen. „Wir haben momentan alle Hände voll zu tun, damit die Bienenvölker nicht in Schwarmstimmung kommen“, sagt der Hobby-Imker, der seit mehr als drei Jahren die Pestalozzischüler betreut. Zurzeit ist die Schwarmverhinderung und Ablegerbildung das Thema der Unterrichtseinheit. „Es ist nicht gut, wenn sich in Wohngebieten ein Bienenscharm selbstständig und unkontrolliert vom Stand entfernt“, sagt Koehler.  Als Vorbeugung wurden von den Schülern deshalb Brutableger und Kunstschwärme erstellt. „So kann eine ungewollte Teilung der Völker verhinder werden“, erläutert der Experte. Alle Teilnehmer der AG seien mit viel Interesse am Bienenstand dabei. Die friedfertigen Bienen werden schon von einigen Schülern nur mit wenig Schutzkleidung bearbeitet. Die schönste Arbeit steht den Schülern aber noch bevor: die Honigernte. „Bis jetzt haben die Bienen schon etwas Nektar eingetragen“, sagt Manfred Koehler. Die Schüler wüssten aber, dass Bienenhaltung nicht nur Honiggewinnung ist: „Die Bestäubung von Pflanzen und Obstbäumen ist der höhere Wert der Bienenhaltung.“

 

NWZ 19.06.2015

Natur:

Fleißige Schüler ernten süßen Honig

Imker Manfred Koehler unterstützt Arbeitsgemeinschaft der Pestalozzischule tatkräftig

Fünf Völker mit bis zu 400 000 Bienen sammelten viel Nektar. Die Schüler erwarten pro Volk eine Ernte von zwölf bis 16 Kilogramm Frühtracht-Honig.

Varel „Honig ernten macht riesig viel Spaß. Diese spezielle Schürze zu tragen, ist schon etwas ganz Besonderes“, freut sich der 13-jährige Thomas. Er ist einer von sieben Schülern der Imker-Arbeitsgemeinschaft (AG) an der Pestalozzischule in Varel. „Hoffentlich wird es eine Menge Honig, den wir dann verkaufen können“, sagt Deborah (12) und hilft fleißig bei der Ernte mit.

Tatkräftige Unterstützung bekommt die AG um Leiterin Simone Hsken dabei von Imker Manfred Koehler. Der Vorsitzende des Imkervereins Friesische Wehde und des Kreisimkervereins Friesland/Wilhelmshaven hilft seit vier Jahren mit, wenn es in der Pestalozzischule um die Bienen geht. „Mit Kindern zu arbeiten, ist eine wahre Freude und einfach ein Erlebnis“, sagt der Ruheständler.

Händewaschen wichtig

„Händewaschen nicht vergessen“, ruft Koehler und achtet besonders darauf, dass die Hygiene bei der Honigernte eingehalten wird. Er vergewissert sich, ob der Klassenraum, in dem der Honig geschleudert wird, und alle Gerätschaften sauber sind. „Die lebensmittelhygienischen Vorschriften müssen eingehalten werden, da der Honig später verkauft werden soll“, erklärt der erfahrene Imker.

Bei der Ernte wird von den Waben zunächst die Wachsschicht abgeschabt. Anschließend kommen sie in die Schleuder. Erst wird die eine Seite ausgeschleudert, dann wird die Wabe gewendet und schließlich die andere Seite ausgeschleudert. Der Honig läuft aus der Schleuder durch ein Sieb in einen Eimer.

Die Honig-Eimer werden anschließend zwei bis drei Tage gelagert. Dann wird die oben angesammelte Schicht mit Luftbläschen und kleinen Wachs- und Pollenkrümelchen abgehoben. Zum Verkauf muss der Honig schließlich nach dem Rühren in Gläser abgefüllt werden.

Flugwetter entscheidend

Die rund 300 000 bis 400 000 Bienen der fünf Völker waren wie in den Vorjahren sehr fleißig für die Frühtracht, so heißt die erste Ernte. Die Schüler rechnen mit zwölf bis 16 Kilogramm Honig pro Volk. „Wenn die Bedingungen optimal sind, kann ein Volk bis zu 25 Kilogramm sammeln. In diesem Jahr haben die Blüten aber nicht so viel Nektar hergegeben“, erklärt Koehler. Zum einen sei das Flugwetter nicht gut gewesen, zum anderen habe es viele trockene und nektararme Blüten gegeben.

Die nächste Tracht, die die Schüler-Bienen ansteuern, ist die Linde in der Windallee. Geerntet wird dann im August.

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Bild: Friedhelm Müller-Düring

Ferienpassteilnehmer aus der Gemeinde Zetel bei den Imkern.

Die Imker Heidi Otten, Theda Eilers und Vorsitzender vom Imkerverein Friesische Wehde Manfred Koehler konnten auch 2015 die Teilnehmer an diese Ferienpassaktion begeistern. M. Koehler führte die „kleinen“ Gäste, teilweise in Begleitung ihrer Eltern, durch die Wunderwelt der Honigbiene und den Hautflügler. Wie machen die Bienen unseren leckeren Brotaufstrich, Honig? Warum sind unsere Bienen so wichtig für die Erhaltung der Natur? Wie unterhalten sich im Bienenstock und geben Information weiter an das Bienenvolk? Alles fragen die der Imker beantwortete.
Vom  Nektarsammeln bis zum Verzehr des goldenen Honig, gehörte zum Programm.
Selbst die Königin zeigte sich den Gästen!
Abschließend reichten die Imkerinnen noch ein leckeres Honigbrot.
Infomaterial wurde den angehenden Jungimker mit auf dem Nachhauseweg mitgegeben. So hofft M. Koehler einmal den Nachwuchs für die Imkerschaft zu gewinnen. Es wurde auch wieder die Veitshöchheimer Bienenweide verteilt.
So wird auch 2016 für die Nahrung der Bienen in der Gemeinde gesorgt.
Der Imkerstand in den Schloßwiesen ist nur noch am Sonntag den 30.08.2015 zwischen 10.30 Uhr und 11.30 Uhr für die Besuchen geöffnet. Danach gegen die Bienen in ihre wohlverdienten Winterruhe so M. Koehler      

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